Copyright © 2017 Shaburra`s Somalis  - Letztes Update 19.09.2017

Nicole Beranek - Somali- und Abessinier Variant-Zucht aus Marktrodach/ Bayern
Leider gibt es auch bei unserer Rasse (wie bei den meisten anderen auch) diverse Erbkrankheiten, welche aber mittlerweile bei seriösen Züchtern keine Gefahr mehr darstellen, da die Katzen VOR Zuchteinsatz auf diese Krankheiten getestet werden! Progressive Retina Atrophie (rdAc-PRA) Die Progressive Retina Atrophie (rdAc) ist eine Erkrankung der Netzhaut (Retina), die durch kontinuierliches Fortschreiten letztendlich zur Erblindung führt. Dabei werden die Photorezeptoren des Auges im Laufe der Zeit zerstört. Zuerst verlieren die Stäbchenzellen ihre normale Funktion, im weiteren Verlauf sind auch die Zapfenzellen der Netzhaut betroffen. Betroffene Katzen haben zum Zeitpunkt der Geburt ein normales Sehvermögen. Die klinischen Symptome treten in der Regel im Alter von 1,5 bis 2 Jahren auf. Im Endstadium der Krankheit, meist im Alter von 3-5 Jahren, sind die Photorezeptoren dann völlig zerstört und die Katze erblindet vollständig. Seit 2007 steht in den Labors ein Gentest zur Abklärung bereit, der hinsichtlich einer Vererbung der PRA freie Tiere, Trägertiere und betroffene Tiere nachweist. Bei jeder Verpaarung muss ein Elternteil unbedingt frei getestet sein. Pyruvatkinase Defizienz (PK) Züchter von Abessinier- und Somalikatzen wurden überwiegend erst Ende 2002 auf eine rassespezifische Erkrankung aufmerksam, den Pyruvatkinasemangel, der zuvor bereits bei einigen Hunderassen bekannt war. Es handelt sich um eine rezessiv vererbte Erkrankung. Durch den Mangel eines Enzyms werden die roten Blutkörperchen instabil, was zu intermittierenden (in Schüben verlaufenden) Anämien führen kann, wenn das mutierte Gen zweifach im Erbgut vorhanden ist, d.h. von Vater und Mutter vererbt wurde. Der Schweregrad der Erkrankung und das Lebensalter des Ausbruchs variieren beträchtlich. Oft führt die Erkrankung, ist sie einmal ausgebrochen, zum Tode. Zur Abklärung eines möglichen PK-Mangels steht ein DNA-Test zur Verfügung, der zweifelsfrei Auskunft darüber gibt, ob ein Tier gänzlich frei (normal) vom krank machenden Gen ist, oder aber Träger (carrier) des mutierten Gens ist (Diese bleiben unauffällig und erkranken nicht, da das gesunde Gen für eine ausreichende Enzymtätigkeit sorgt.), oder - im schlimmsten Falle - das Gen zweifach im Erbgut aufweist (affected). 2 Trägertiere dürfen unter keinen Umständen miteinander verpaart werden, da sonst die Gefahr besteht, dass Nachkommen von beiden Eltern das krank machende Gen erben. Aus diesem Grunde ist es unabdingbar, Katzen vor Zuchteinsatz auf PKM zu testen. Patellaluxation Die Patellaluxation (PL) ist eine Missbildung des Kniegelenks bzw. der Kniescheibe (zu locker sitzende Kniescheibe). Nach derzeitiger wissenschaftlicher Erkenntnis wird die Patellaluxation rezessiv polygen vererbt. Betroffene Tiere sollten von der Zucht ausgeschlossen werden. Bei starker Ausprägung (Grad 3) kann es zu Problemen in der Beweglichkeit führen. Ein zertifizierter Tierarzt kann das bei ca. 1 jährigen Katzen testen. (Wiederholungsuntersuchungen sollten trotzdem vorgenommen werden)

Copyright © 2016 Shaburra`s Somalis   -   Letztes Update vom 31.05.2016

Nicole Beranek - Somali- und Abessinier Variant-Zucht aus Marktrodach/ Bayern
Leider gibt es auch bei unserer Rasse (wie bei den meisten anderen auch) diverse Erbkrankheiten, welche aber mittlerweile bei seriösen Züchtern keine Gefahr mehr darstellen, da die Katzen VOR Zuchteinsatz auf diese Krankheiten getestet werden! Progressive Retina Atrophie (rdAc-PRA) Die Progressive Retina Atrophie (rdAc) ist eine Erkrankung der Netzhaut (Retina), die durch kontinuierliches Fortschreiten letztendlich zur Erblindung führt. Dabei werden die Photorezeptoren des Auges im Laufe der Zeit zerstört. Zuerst verlieren die Stäbchenzellen ihre normale Funktion, im weiteren Verlauf sind auch die Zapfenzellen der Netzhaut betroffen. Betroffene Katzen haben zum Zeitpunkt der Geburt ein normales Sehvermögen. Die klinischen Symptome treten in der Regel im Alter von 1,5 bis 2 Jahren auf. Im Endstadium der Krankheit, meist im Alter von 3-5 Jahren, sind die Photorezeptoren dann völlig zerstört und die Katze erblindet vollständig. Seit 2007 steht in den Labors ein Gentest zur Abklärung bereit, der hinsichtlich einer Vererbung der PRA freie Tiere, Trägertiere und betroffene Tiere nachweist. Bei jeder Verpaarung muss ein Elternteil unbedingt frei getestet sein. Pyruvatkinase Defizienz (PK) Züchter von Abessinier- und Somalikatzen wurden überwiegend erst Ende 2002 auf eine rassespezifische Erkrankung aufmerksam, den Pyruvatkinasemangel, der zuvor bereits bei einigen Hunderassen bekannt war. Es handelt sich um eine rezessiv vererbte Erkrankung. Durch den Mangel eines Enzyms werden die roten Blutkörperchen instabil, was zu intermittierenden (in Schüben verlaufenden) Anämien führen kann, wenn das mutierte Gen zweifach im Erbgut vorhanden ist, d.h. von Vater und Mutter vererbt wurde. Der Schweregrad der Erkrankung und das Lebensalter des Ausbruchs variieren beträchtlich. Oft führt die Erkrankung, ist sie einmal ausgebrochen, zum Tode. Zur Abklärung eines möglichen PK-Mangels steht ein DNA-Test zur Verfügung, der zweifelsfrei Auskunft darüber gibt, ob ein Tier gänzlich frei (normal) vom krank machenden Gen ist, oder aber Träger (carrier) des mutierten Gens ist (Diese bleiben unauffällig und erkranken nicht, da das gesunde Gen für eine ausreichende Enzymtätigkeit sorgt.), oder - im schlimmsten Falle - das Gen zweifach im Erbgut aufweist (affected). 2 Trägertiere dürfen unter keinen Umständen miteinander verpaart werden, da sonst die Gefahr besteht, dass Nachkommen von beiden Eltern das krank machende Gen erben. Aus diesem Grunde ist es unabdingbar, Katzen vor Zuchteinsatz auf PKM zu testen. Patellaluxation Die Patellaluxation (PL) ist eine Missbildung des Kniegelenks bzw. der Kniescheibe (zu locker sitzende Kniescheibe). Nach derzeitiger wissenschaftlicher Erkenntnis wird die Patellaluxation rezessiv polygen vererbt. Betroffene Tiere sollten von der Zucht ausgeschlossen werden. Bei starker Ausprägung (Grad 3) kann es zu Problemen in der Beweglichkeit führen. Ein zertifizierter Tierarzt kann das bei ca. 1 jährigen Katzen testen. (Wiederholungsuntersuchungen sollten trotzdem vorgenommen werden)