Copyright © 2017 Shaburra`s Somalis  - Letztes Update 19.09.2017

Nicole Beranek - Somali- und Abessinier Variant-Zucht aus Marktrodach/ Bayern
Ursprung Die Somalikatze ist die mittel- bis langhaarige Entwicklung der Abessinierkatze, ein Zufallsprodukt der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Sie wurde erstmals gezielt in den 1960er Jahren in den USA gezüchtet. Ihren Namen erhielt sie, da sich die Abessinierzüchter anfangs vehement gegen die langhaarigen Tiere sträubten, so dass die Rasse nach dem Nachbarland Abessiniens (heute Äthiopien) Somali getauft wurde, um den Streit zu beenden. Die Geschichte der Somali begann mit Mrs. Mew, einer Katze, welche die englische Züchterin Janet Robertson als Jungtier geschenkt erhielt. Ihre Mutter war eine Schiffskatze, über die nur bekannt ist, dass sie den Phänotyp der Abessinier besaß, ebenso wie Mrs. Mews Tochter Roverdale Purrkins. Nachdem deren Urenkel Raby Chuffa of Selene in die USA verkauft worden war, fielen immer wieder langhaarige Kätzchen unter seiner Nachkommenschaft auf. Zunächst wurden diese aus der Zucht ausgesondert, doch die Züchterin Evelyn Mague (Cattery Lynn-Lee) nahm sich in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts der langhaarigen Abessinier an, fand Mitstreiter und begann die gezielte Zucht der Katze, die die Somali werden sollte. 1972 fiel der erste reine Somaliwurf in ihrer Katzenzucht, erst 1974 erhielt die Rasse in den ersten amerikanischen Vereinen die Anerkennung. In Europa erkannte die FIFe die Somali erst 1982 an. Wesen Die Somali ist sehr verspielt, intelligent, lebhaft, verschmust und äußerst verträglich mit anderen Katzen. Daher sollte man eine Somali NIE alleine halten. Als Einzelkatze würde sie sich stundenlang langweilen. Sie ist eine Mischung aus Schönheit, Eleganz und Persönlichkeit, und sie weiß genau, was sie will und wie sie es bekommt. Hierzu setzt sie all ihren Charme ein - von dem Sie eine große Portion besitzt! Sie ist gleichermaßen selbstbewusst und empfindsam. Ich vergleiche sie gerne mit zu klein geratenen Hunden, denn sie sind äußerst menschenbezogen und möchten an allem, was "Ihre" Menschen tun, teilhaben (so apportiert unser Kater Romeo sogar sein Spielzeug, wie ein Hund das mit einem Ball tun würde). Körperbau Mittelgroß, bei den Katern deutlich größer und kräftiger. Geschmeidig, graziös, aber mit gut entwickelter Muskulatur. Der Rücken ist leicht gewölbt und erweckt den Eindruck der Sprungbereitschaft. Fell Mittellanges Haarkleid, an den Schultern kürzer. Sehr weich, extrem fein und dicht. Die Somali ist grundsätzlich eine Tabbykatze (getigertes Fell), doch löst sich die Tigerung durch das Vorhandensein des unvollständig dominanten Gens für ticked-tabby in das so genannte Ticking auf. Das einzelne Haar weist dabei abwechselnd mehrfache dunkle und helle Bänder auf. Dadurch erhält das Fell einen besonderen Schimmer. Der Effekt ist eine Färbung, wie man sie vom Wildkaninchen kennt. Bei einer standardgemäßen Somali darf infolgedessen das Fell keine Reste der Tabbyzeichnung (Tigerung) mehr aufweisen mit Ausnahme der Zeichnung des Kopfes. Dort findet sich nach wie vor die Haube mit dem M auf der Stirn als Merkmal der Tabbykatze. Kopf Leicht gerundete Keilform. Groß, weit auseinandergesetzte Ohren. Haarbüschel an den Ohren sind erwünscht. Augen Groß, mandelförmig, ausdrucksvoll und weit auseinandergesetzt. Klares, intensives Bernsteingelb, Haselnussbraun oder Grün - je intensiver desto besser. Lider dunkler mit etwas stärkerer Umrandung. Schwanz Recht Lang und buschig mit üppiger Behaarung. Die Dichte erinnert an einen Fuchsschwanz.
Farben Wildfarben (ruddy) - ist ein warmer Ton von Apricot bis Terracotta, das Ticking ist schwarz, dementsprechend auch Aalstrich und Sohlenstreifen. Die Farbe der Pfotenballen ist ebenfalls schwarz, der Nasenspiegel ziegelrot mit schwarzer Umrandung. Blau (blue) - ist die verdünnte Form der Wildfarbe. Hier ist das Fell hafermehlfarben mit stahlblauem Ticking. Die Pfotenballen sind blaugrau, der Nasenspiegel ziegelrot mit blaugrauer Umrandung. Sorrel (cinammon) - ist nicht zu verwechseln mit dem genetischen Rot. Es handelt sich um eine Farbe der Schwarzreihe, welche sich rezessiv im Verhältnis zu Schwarz und Chocolate vererbt. Hier ist die Grundfarbe ein warmes Apricot mit leuchtendrotem Ticking. Pfotenballen und Nasenspiegel sind Rosa. Fawn (beige-fawn) - ist die verdünnte Form von Sorrel und wildfarben. Das Haar ist hellcremefarben mit beigem Ticking. Pfotenballen und Nasenspiegel sind ebenfalls rosa. Silbervariäteten Alle zuvor genannten Farbschläge existieren auch als Silbervariäteten. Dort ist die Grundfarbe, sowie das Unterhaar ein reines Silberweiß. Die Farbe des Tickings, der Pfotenballen und des Nasenspiegels entspricht dem der zuvor genannten Farben. Die Silbervariante der Farbe wildfarben wird dabei abweichend als "Schwarzsilber" (blacksilver) bezeichnet, während bei allen anderen Farben jeweils die Bezeichnung silber an den Farbnamen angehängt wird (sorrel-silver). Chocolate (ist noch nicht in allen Verbänden anerkannt) Warmes Apricot mit schokoladenbraunem Ticking, die Pfotenballen und der Nasenspiegel weisen ein warmes Braun bis Hellbraun auf. Lilac (ist noch nicht in allen Verbänden anerkannt) ist die verdünnte Form des Chocolate. Hier ist das Haar cremefarben mit kräftigem beige-rosa Ticking, die Pfotenballen und der Nasenspiegel sind altrosa bis lavendelfarben.

Copyright © 2016 Shaburra`s Somalis   -   Letztes Update vom 31.05.2016

Nicole Beranek - Somali- und Abessinier Variant-Zucht aus Marktrodach/ Bayern
Ursprung Die Somalikatze ist die mittel- bis langhaarige Entwicklung der Abessinierkatze, ein Zufallsprodukt der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Sie wurde erstmals gezielt in den 1960er Jahren in den USA gezüchtet. Ihren Namen erhielt sie, da sich die Abessinierzüchter anfangs vehement gegen die langhaarigen Tiere sträubten, so dass die Rasse nach dem Nachbarland Abessiniens (heute Äthiopien) Somali getauft wurde, um den Streit zu beenden. Die Geschichte der Somali begann mit Mrs. Mew, einer Katze, welche die englische Züchterin Janet Robertson als Jungtier geschenkt erhielt. Ihre Mutter war eine Schiffskatze, über die nur bekannt ist, dass sie den Phänotyp der Abessinier besaß, ebenso wie Mrs. Mews Tochter Roverdale Purrkins. Nachdem deren Urenkel Raby Chuffa of Selene in die USA verkauft worden war, fielen immer wieder langhaarige Kätzchen unter seiner Nachkommenschaft auf. Zunächst wurden diese aus der Zucht ausgesondert, doch die Züchterin Evelyn Mague (Cattery Lynn-Lee) nahm sich in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts der langhaarigen Abessinier an, fand Mitstreiter und begann die gezielte Zucht der Katze, die die Somali werden sollte. 1972 fiel der erste reine Somaliwurf in ihrer Katzenzucht, erst 1974 erhielt die Rasse in den ersten amerikanischen Vereinen die Anerkennung. In Europa erkannte die FIFe die Somali erst 1982 an. Wesen Die Somali ist sehr verspielt, intelligent, lebhaft, verschmust und äußerst verträglich mit anderen Katzen. Daher sollte man eine Somali NIE alleine halten. Als Einzelkatze würde sie sich stundenlang langweilen. Sie ist eine Mischung aus Schönheit, Eleganz und Persönlichkeit, und sie weiß genau, was sie will und wie sie es bekommt. Hierzu setzt sie all ihren Charme ein - von dem Sie eine große Portion besitzt! Sie ist gleichermaßen selbstbewusst und empfindsam. Ich vergleiche sie gerne mit zu klein geratenen Hunden, denn sie sind äußerst menschenbezogen und möchten an allem, was "Ihre" Menschen tun, teilhaben (so apportiert unser Kater Romeo sogar sein Spielzeug, wie ein Hund das mit einem Ball tun würde). Körperbau Mittelgroß, bei den Katern deutlich größer und kräftiger. Geschmeidig, graziös, aber mit gut entwickelter Muskulatur. Der Rücken ist leicht gewölbt und erweckt den Eindruck der Sprungbereitschaft. Fell Mittellanges Haarkleid, an den Schultern kürzer. Sehr weich, extrem fein und dicht. Die Somali ist grundsätzlich eine Tabbykatze (getigertes Fell), doch löst sich die Tigerung durch das Vorhandensein des unvollständig dominanten Gens für ticked-tabby in das so genannte Ticking auf. Das einzelne Haar weist dabei abwechselnd mehrfache dunkle und helle Bänder auf. Dadurch erhält das Fell einen besonderen Schimmer. Der Effekt ist eine Färbung, wie man sie vom Wildkaninchen kennt. Bei einer standardgemäßen Somali darf infolgedessen das Fell keine Reste der Tabbyzeichnung (Tigerung) mehr aufweisen mit Ausnahme der Zeichnung des Kopfes. Dort findet sich nach wie vor die Haube mit dem M auf der Stirn als Merkmal der Tabbykatze. Kopf Leicht gerundete Keilform. Groß, weit auseinandergesetzte Ohren. Haarbüschel an den Ohren sind erwünscht. Augen Groß, mandelförmig, ausdrucksvoll und weit auseinandergesetzt. Klares, intensives Bernsteingelb, Haselnussbraun oder Grün - je intensiver desto besser. Lider dunkler mit etwas stärkerer Umrandung. Schwanz Recht Lang und buschig mit üppiger Behaarung. Die Dichte erinnert an einen Fuchsschwanz.
Farben Wildfarben (ruddy) - ist ein warmer Ton von Apricot bis Terracotta, das Ticking ist schwarz, dementsprechend auch Aalstrich und Sohlenstreifen. Die Farbe der Pfotenballen ist ebenfalls schwarz, der Nasenspiegel ziegelrot mit schwarzer Umrandung. Blau (blue) - ist die verdünnte Form der Wildfarbe. Hier ist das Fell hafermehlfarben mit stahlblauem Ticking. Die Pfotenballen sind blaugrau, der Nasenspiegel ziegelrot mit blaugrauer Umrandung. Sorrel (cinammon) - ist nicht zu verwechseln mit dem genetischen Rot. Es handelt sich um eine Farbe der Schwarzreihe, welche sich rezessiv im Verhältnis zu Schwarz und Chocolate vererbt. Hier ist die Grundfarbe ein warmes Apricot mit leuchtendrotem Ticking. Pfotenballen und Nasenspiegel sind Rosa. Fawn (beige-fawn) - ist die verdünnte Form von Sorrel und wildfarben. Das Haar ist hellcremefarben mit beigem Ticking. Pfotenballen und Nasenspiegel sind ebenfalls rosa. Silbervariäteten Alle zuvor genannten Farbschläge existieren auch als Silbervariäteten. Dort ist die Grundfarbe, sowie das Unterhaar ein reines Silberweiß. Die Farbe des Tickings, der Pfotenballen und des Nasenspiegels entspricht dem der zuvor genannten Farben. Die Silbervariante der Farbe wildfarben wird dabei abweichend als "Schwarzsilber" (blacksilver) bezeichnet, während bei allen anderen Farben jeweils die Bezeichnung silber an den Farbnamen angehängt wird (sorrel- silver). Chocolate (ist noch nicht in allen Verbänden anerkannt) Warmes Apricot mit schokoladenbraunem Ticking, die Pfotenballen und der Nasenspiegel weisen ein warmes Braun bis Hellbraun auf. Lilac (ist noch nicht in allen Verbänden anerkannt) ist die verdünnte Form des Chocolate. Hier ist das Haar cremefarben mit kräftigem beige-rosa Ticking, die Pfotenballen und der Nasenspiegel sind altrosa bis lavendelfarben.